Thema Dynastart

      Thema Dynastart

      Hallo f8 Freunde !
      Ich habe mich als Gast bei Euren umfangreichen Themen über den Dynastart belesen.
      Des öfteren bin ich darauf gestoßen, dass immer die Rede davon war, dass ein 500 Watt Regler (w50) verbaut wird .Meine Frage: Warum sollte so ein Regler verbaut werden?
      Ich kenne es eigentlich so, dass zu einer 130 Watt Lichtmaschine auch ein 130 Watt Regler gehört und zu einer 250 Watt Lichtmaschine ebenso der 250 Watt Regler.
      So wie ich das gehört habe, soll ein Umbau der Drehrichtung P70 (Dynastart)durch Versetzen der Kohlebürsten ausreichend sein. Oder stimmt das nicht?
      Da ich selbst dabei bin, mir eine f8 Limousine aufzubauen, möchte ich gern mehrere Infos haben ob es auch Sinn macht, den Umbau von 6 auf 12 Volt vorzunehmen .
      Aus meinen Erfahrungen kann ich nur sagen, dass ich auch mit der 6 Volt Anlage immer gut gefahren bin.

      MfG dkw ifa f8
      Hi,

      Die Frage nach dem "Warum" 500Watt Regler, kann ich an dieser Stelle wirklich nicht erklären. Fakt aber ist eins, das sind die einzigen Regler, die auf Dauer gut und zuverlässig funktionieren.
      Unzählige 220Watt Regler sind zuvor einfach so abgebrannt.....manche früher manche später.

      Vermutlich wirken im Dynastart beim Anlassen Spannungs und Stromspitzen die nur der 500Watt Regler auf Dauer verkraften kann. Gut, das einzige Manko ist das etwas spätere Ladeverhalten, das erst bei unteren bis mittleren Drehzahlen eintritt, aber das kann man verschmerzen. Wir sprechen ja auch von Spass und Freizeit und nicht von Alltagsbetrieb.

      Gruß Tom

      Übrigens, mein 500Watt Regler ist nun bereits seit über 25 Jahren problemlos im Einsatz !
      das sollte eine Signatur sein


      Regler Dynastart

      Hallo mein Freund
      Die Frage 500w Regler ist berechtigt,aber wie Du weist ist der Dynastart Original minusgeregelt.Beim minusgeregelten 6v sind 130w ok.
      Bei 12v sind 250w oder 300w Regler die Norm,wobei letzterer im ZT 300 mit alter Lima verbaut war und auch für den F8 minusgeregelt geht.
      Er muß aber auf die 12 v Dynastart eingeregelt werden.
      500w ist plusgeregelt,somit muß auch der Dynastart umgebaut werden.Anleitung dazu gibt es auch auf der Seite.
      Wenn Deine 6v Anlage in Ordnung ist dann belass es auch dabei.Meistens ist es eine Masseangelegenheit wenn der Dynastart nicht geht.
      Oder aber der Zahn der Zeit nagt an der Technik,wie bei mir letzten Sonntag,anlassen denkste,Dynastart sieht aus wie neu,aber geht nicht mehr.
      Dyna raus und den von 1961 rein und den alten 12v250w Regler und der Motor Läuft wie ein Uhrwerk.
      Ein 6v Dynastart geht auch Problemlos bei 12v,aber ich glaub nicht das ein 12v Dyna bei 6v geht.
      Es ist richtig das der Dyna vom P70 durch umsetzen der kohlen für F8 12v geht.
      Aber Du hast ja meine Telefonnr.Ruf bei Fragen einfach an,geht schneller als im Nett und macht mehr Spass.
      Der F8 Freund aus Hermsdorf :thumbup:
      wie bereits geschrieben, hatte ich im F-8 mit meinem VW-Regler vom Schrottplatz bei gut 25.000 km Fahrleistung noch nie Probleme. Batterie wird einwandfrei geladen, Motor springt sofort an. (bei 12 Volt)
      Beim P-70 ist das komplette Antriebsaggregat ja um 180 Grad verdreht eingebaut. Somit muss der Motor andersrum laufen. DIes wird einfach durch die Drehrichtung beim Anlassen erreicht, was wiederum durch die Positionierung der Kohlen am Stator vorgegeben wird. Das Umsetzen der Kohlen am P-70 Stator funktioniert einwandfrei und ist einfach zu bewerkstelligen. Ich habe das selbst schon vorgenommen und den umgebauten Stator in meinem F-8 verwendet.
      Eine Skizze zum Umbau (von Michael Berkowicz) habe ich vorliegen.

      Gruss
      Rudi
      Hallo f8 Freunde,

      vielen Dank für Euer Feadback auf meine Frage. Da ich auch schon viel experimentiert habe was den Regler betrifft und auch andere Größen schon eingebaut habe, war es bei mir immer so, dass bei einem zu großen Regler die Ladekontrollleuchte im unteren Drehzahlbereich aus ging. Jedoch bei Zunahme der Drehzahl trat ein leichtes Flackern der Kontrollleuchte auf. Da ich einen originalen 130 Watt Regler bekam und die Anpassung auf die Lichtmaschine im Verhältnis wieder stimmte, hatte ich bis dato keine Probleme mit der Ladespannung. Ich denke mal, dass die Lichtmaschine genügend Strom liefert, um alle Aggregate am Laufen zu halten. Da es für mich momentan nur augenscheinlich so aussieht, dass der Dynastart funktioniert, kann ich nur davon ausgehen, dass genügend Spannung vorhanden ist. Ich werde trotz allem versuchen, die im Forum beschriebenen Hinweise zwecks Messinstrument auszuprobieren. Ich hoffe, dass ich Glück habe und mein Dynastart die erforderliche Spannung erreicht.

      Eine Frage habe ich noch in Bezug auf die vierte zusätzlich verbaute Kohlebürste. Aus meinen Erfahrungen weiß ich, dass ich Startprobleme mit dem Dynastart hatte, wenn die Kohlebürsten nicht keilförmig waren. Von einem erfahrenen Motorenwickler bekam ich einen Hinweis, dass die Kohlebürsten jeweils drei Lamellen des Rotors überbrücken müssen, damit beim Starten weniger bzw. kaum Probleme auftreten. Wenn dies nicht der Fall war hatte ich bei voll geladener Batterie die Schwierigkeit, dass der Dynastart den Motor kaum in die gewünschte Drehzahl zum Anlassen brachte. Einmal umgeändert, war das Problem behoben und damit hatte ich, auch mit dem originalen Dynastart, keinen Ärger mehr. Welche Erfahrungen habt ihr damit?

      MfG dkwifaf8
      ---die vierte zusätzlich verbaute Kohlebürste---

      was meinst Du damit ?

      Ich kenne den Dyna nur mit 4 Kohlen, auch bei anderen Fahrzeugen.

      Die leichte Keilform soll bewirken, dass die Kohlen sich in ihrer Führung nicht verklemmen, sondern immer mit genügend Druck auf den Lamellen aufliegen.

      Gruss

      Rudi

      Vierte Kohlebürste?

      Hallo Rudi!
      Ich habe hier im Forum auf einem Bild einen Dynastart gesehen, bei dem an Stelle der vier üblichen Kohlebürsten noch zusätzliche verbaut waren, um somit das Startverhalten zu verbessern. Ich kann dir leider nicht sagen, unter welchem Beitrag man diesen wieder findet. Du hast mir geschrieben, dass die keilförmige Form für den besseren Druck der Kohlebürste geeignet ist. Wird der gleichmäßige Druck nicht durch die Feder erreicht? Da ich in meinen Anfängen bei selbst angefertigten Kohlebürsten nicht darauf geachtet habe, diese keilförmig anzufertigen, hatte ich immer das Problem, dass diese beim Starten des Motors nur geringe Durchzugskraft hatten. Ich kenne es so, wie in meinem Beitrag beschrieben, dass sich erst durch diese keilförmige Form das Startverhalten optimal verbessert. Ich habe es so verstanden, dass wenn zwei Lamellen vom Rotor durch die keilförmige Kohlebürste berührt werden und der Übergang zur dritten Lamelle das Durchdrehen des Rotors gewährleistet. Also ohne Unterbrechung. Ich hoffe, dass ich mit meinem Verständnis nicht falsch liege.

      Mit freundlichen Grüßen
      dkwifaf8
      das mit der zusätzlichen Kohle (also die fünfte) habe ich auch schon gesehen. Hat mich aber nicht weiter interessiert, da ich noch nie Starprobleme hatte (mit 12 Volt).
      Der Druck auf die Kohlen wird zwar durch die Federn erzeugt, aber die Keilform soll verhindern, dass sich die Kohle in der Messingführung verklemmt. Durch Abrieb usw.
      Deshalb vor dem Zusammenbau immer darauf achten, dass die Führung sauber ist, die Feder richtig sitzt und dass die Kohlen leicht laufen.

      Gruss
      Rudi
      Hallo Rudi !
      Du hast recht die fünfte Kohlebürste .
      Ich muss sagen das ich auch bei meinem 6Volt Dynastart kaum Probleme mit dem Anlassen gehabt habe . Es mag vielleicht auch daran liegen, dass ich bei meinen Versuchen immer einen Motor hatte der schon viele Meilen gelaufen ist und die Kompression nicht mehr so war wie es bei neuen Motoren ist . Es ist nur eine Vermutung . Wie ich aber immer wieder im Forum lese bauen die meisten f8 Leute ihren Wagen auf 12 Volt um. Vielleicht lasse ich mich dazu auch noch darauf ein denn Teile für den 12 Volt Dynastart müßte ich noch liegen haben.

      MfG dkwifaf8

      Plusgeregelten Regler für Minusregelung umbauen

      Guten Tag,

      habe bei meinen ersten beiden Beiträgen nicht daran gedacht, mich ordentlich vorzustellen. Ich habe vor vielen Jahren mal Motorenschlosser gelernt (an sehr großen Motoren ;-)), früher ein wenig AWO geschraubt und 1995 begonnen, ein schrottreifes IFA F8 Cabrio wieder herzurichten. 5 Jahre, als Fernmonteur gar nicht Zoo schlecht. Nun ja, es fährt mit all den Fehlern, die ich daran gemacht habe und macht Spaß. In diesem Forum lese ich seit ungefähr drei Jahren und habe mir schon etliche Tips hier geholt. Dafür erst einmal Danke.

      Zum Thema: Habe mir eben einen Trabiregler 6 Volt 220 Watt auf Minusregelung umgebaut. Der Umbau dauert mit Bier ca. 10 Minuten - und es funktioniert. Vorteil: Ich kann jederzeit den originalen Flachregler benutzen, ohne großartiges Zurückrüsten. Hat mich auch einfach mal interessiert, ob das so geht.
      Habe den Dynastart, wie er nach Einführung der Flachregler verbaut wurde, also bereits ohne integrierten Vorwiderstand und seither ja auch werksmäßig minusgeregelt.
      Ich lese aber immer wieder, daß es zwingend notwendig ist, die 12,5 Ohm beim Vorwiderstand einzuhalten. Aber der von mir zuletzt gefahrene originale Regler 6 Volt 130 Watt hat einen Vorwiderstand von nur 6,5 Ohm (prüfe das am WE noch einmal). Wie paßt das zusammen, habe mit diesem Regler ca. 3500 km zurückgelegt. Ausgebaut habe ich ihn nur, weil ich mir etwas als Reserve hertun wollte. Ist es nicht eher so, daß der Vorwiderstand auch, nicht nur, auf den Regler mit abgestimmt sein muß? Wenn man hier den idealen Wert für den Trabiregler herausfinden würde, wäre das eine feine Sache, denn diese sind ja nicht so selten und dem Original relativ nah.
      Kann zum Thema Vorwiderstand jemand noch etwas beisteuern?

      Reglerumbau+auf-

      Hallo Rostpickel
      Kannst Du vieleicht Fotos von vorher nachher machen 8o ,würd
      mich nämlich auch sehr interessieren. :thumbup:
      Geht doch auch mit 12v220w,hab schon einen in der Hand
      gehabt der umgebaut wurde,durfte ihn aber nicht aufmachen
      wegen der Garantiegeheimnistuereidarfkeinerwissenundso. ;(
      Vieleicht können wir ja mal ein Wort dahingehend am Fon
      wechseln,wäre bestimmt interessant:01726378486
      mfg
      Hallo Bastelopa,

      der eigentliche Umbau ist nicht schwer, wenn man sich vorher ein bißchen damit beschäftigt hat.
      Der Vorwiderstand ist von D+ auf DF geschaltet. Der muß aber von DF nach Masse, damit überhaupt ein Strom fließt. Einziges Problem: Der Widerstandsdraht läßt sich nicht löten: Schweißen mit WIG- Gerät (15 Ampere, halbe Sekunde, das muß man schon bringen).
      Der Regelschalter (nicht der "Schaltkontakt" auf der rechten Seite!) will beim Trabi immer auf Plus durchregeln, wenn die gelieferte Spannung zu hoch wird. Schraube raus, Kontakt und Pertinaxplättchen (Isolierung) abnehmen, von ganz oben nach ganz unten platzieren (vorher die zwei kleinen Nasen am Kontakt um 180 ° nach unten biegen, die siehst Du erst, wenn es auseinandergebaut wird), wieder zusammenschrauben - fertig.
      Gibt es ab dem WE in der Bucht von mir zu kaufen, schließlich wollen nicht alle so tief einsteigen.
      Meine Tel.- Nr.: 01703207704
      Wenn ich es nicht vergesse (passiert mir dauernd), melde ich mich mal die nächsten Tage.
      Hallo Rostpickel
      Wohl auch ein Nachtmensch,Danke für die Anleitung,werd es mal probieren.
      Wenn es nicht so Funktioniert,Elektrik ist nicht ganz so mein Fall ;( ,
      werd ich alles in eine Kiste packen und Dir schicken :D .
      Hab noch einen 6v180w Regler,kann nichts damit anfangen,ob der vieleicht
      minus ist?
      Aber mit dem Draht wird es etwas Problematich,vieleicht kann man den
      auch einklemmen,bei einem Regler war es so gemacht.
      Gruß
      Hallo Bastelopa,

      nee. Bin halt immer bis 8 am Arbeiten.
      Das mit dem Einklemmen könnte gehen, aber: kann sich lösen, kann den Übergangswiderstand verändern (Korrosion, Wackelkontakt). Lösen wäre schlimm, weil dann die Regelung nicht mehr funktioniert. Kann man aber probieren, Theorie ist immer eine Seite (damit kann man ALLES so lange diskutieren, bis jeder weiß, daß es NICHT geht), Versuch eine andere.
      Hab da mal so ein schönes Plakat gelesen: Die Hummel könnte eigentlich nach allen aerodynamischen Gesetzen nicht fliegen. Der Hummel ist das aber nicht bekannt: Sie fliegt einfach.
      So sollte man es halt angehen.
      Spaß beiseite: Wenn der Vorschaltwiderstand ausfällt, kann der Akku wirklich kaputtgehen (der Dynastart NICHT), deshalb: Versuch okay, aber: BEOBACHTEN, eventuell mit Spannungsmessung in Fahrersicht: Voltmeter an plus und minus der Batterie, Ladespannung nicht über 7,8 Volt - alles okay. Eine Überwachung des Ladestroms bringt übrigens (alleinig durchgeführt) nicht viel, da man dazu immer den momentanen Status der Batterie und die zugeschalteten Verbraucher mit betrachten muß.
      Wenn's nicht geht, schick den Regler her.
      Bei Deinem 180 Watt- Regler könntet Du dich vielleicht auch verguckt haben: Der originale hat 130 Watt. Schau nochmal drauf.
      Mach mal ein Foto von oben (ohne Kappe) und eines von unten und schicke es mir.

      Schönen Gruß

      Zum Beitrag von Nr76

      Hallo,

      wen's interessiert: durchgebrannte 220 Watt- Regler
      Die Trabiregler 220 Watt gibt es in 12- Volt und in 6- Volt- Ausführung.
      Ja, bei 12- Volt- Betrieb ist die Maschinenleistung mit 250 Watt angegeben. Das hält ein 220- Watt- Regler nicht ewig durch. Hier muß ein 250 oder 500- Watt- Regler rein.
      Für 6- Volt- Betrieb ist die Dynastartleistung aber mit nur 130 Watt angegeben, sprich: Hier tut es ein 6 Volt 220- Watt- Regler vom Trabant theoretisch durchaus. Habe jetzt den zweiten Regler dieser Art drin, bis jetzt erst etwa 300 km: Aber läuft und lädt. (Der erste war nicht kaputt, habe nur aus Spaß einen zweiten fertiggemacht).
      Aber wichtig ist auch die Regelfrequenz, hier läßt sich nach meinen Versuchen nur feststellen: Wenn der Regler trotz sorgfältiger Voreinstellung im Betrieb "flattert", dann besser austauschen, weil sonst auf Dauer die Kontakte verbrennen.