Fußschalter

      Fußanlaßtaster

      Hallo allerseits,

      mich würde auch ein Originalfoto interessieren. Bei mir ist ein richtig dickes Kaliber verbaut (bzw. liegt lose im Motorraum herum, passt aber in die Bohrung) das noch einen Hilfskontakt zu haben scheint (noch nicht gemessen, vielleicht um eventuelle Vorwiderstände vor den Zündspulen während des Startens zu überbrücken?).

      Ich habe al ein Foto gesehen -dieses aber nicht gespeichert-, da war der recht klein und von den Anschlüssen her Y-förmig.

      Mit dem hier könnte man Leute erschlagen... :)

      Hat jemand grade irgendwo ein Beispielfoto, wie der original aussehen müßte?


      Vielen Dank und viele Grüße,
      Oli.
      Bilder
      • Anlassfusstaster.jpg

        79,22 kB, 600×800, 18 mal angesehen
      hallo Oli,
      besorge Dir mal eine Ersatzteilliste und eine Reparaturanleitung.
      Da findest Du viele Antworten auf Deine Fragen.
      Gibt es z.B. bei Michael Zimmermann oder Framo-Jens.

      Der Motor liegt beim F7 hinten auf einem Gummiblock (Schwinggummi) auf dem Rahmen. Dieser hat an den beiden Metallplatten auf jeder Seite eine Bohrung und wird mit 4 Stück M8 Schrauben besfetigt. Je 2 am Motor und am Rahmen.
      Vorne hängt das Getriebe mit der Öse im Rahmen, wie auf Deinem Foto. Allerdings mit einem passend langen, durchgehenden Bolzen.

      nix Freilauf heisst 600 ccm, Reichsklasse. Zur Kupplungsbetätigung ist auf dem Foto nicht viel zu erkennen, sieht nicht unbedingt schlecht aus.

      Aber hier hilft sowieso nur Motor und Getriebe raus und zerlegen.

      Ausserdem helfen hier im Forum aussagefähige Fotos oft auch weiter.

      Grüssle
      Rudi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ifadkw“ ()

      Mahlzeit Rudi,
      auch für Deine Antwort vielen Dank.

      ifadkw schrieb:


      hallo Oli,
      besorge Dir mal eine Ersatzteilliste und eine Reparaturanleitung.
      Da findest Du viele Antworten auf Deine Fragen.
      Gibt es z.B. bei Michael Zimmermann oder Framo-Jens.


      Ja, die Ersatzteilliste wäre mal sehr interessant, allerdings halt für den F7. Diese IFA-Liste für F8 und P70 liegt mir vor...
      Eine Bedienungsanweisung für den F7 Modelljahr 1938 suche ich auch noch.

      ifadkw schrieb:


      Der Motor liegt beim F7 hinten auf einem Gummiblock (Schwinggummi) auf dem Rahmen. Dieser hat an den beiden Metallplatten auf jeder Seite eine Bohrung und wird mit 4 Stück M8 Schrauben besfetigt. Je 2 am Motor und am Rahmen.


      Ja. Nur komisch, daß bei mir die oberen beiden Schrauben nur lose drin stecken, weil der Bohrungsabstand im Motorblock bzw. a, Gummiträger ein paar mm unterschiedlich ist. Wie gesagt, hier wurde offensichtlich viel im Laufe der Jahrzehnte gebastelt - unter sozialistischer Mangelwirtschaft halt mit dem, was gerade greifbar war...

      ifadkw schrieb:


      Vorne hängt das Getriebe mit der Öse im Rahmen, wie auf Deinem Foto. Allerdings mit einem passend langen, durchgehenden Bolzen.


      Irgendwie stecken bei mir da links und rechts Schrauben drin. Scheint auch irgendwas verbasteltes zu sein... Wenn das Loch durchgehend ist, kommt da eine Gewindestange rein.

      ifadkw schrieb:


      nix Freilauf heisst 600 ccm, Reichsklasse. Zur Kupplungsbetätigung ist auf dem Foto nicht viel zu erkennen, sieht nicht unbedingt schlecht aus.

      Na, eben doch. Guckst Du:


      Das steht in meinem Motorblock eingegossen. Unter IFA wurden ja eh nur noch die 700er Motoren gebaut. Ist dieser Nr. nach auch ein 700er. Der Rest ist dann wieder alt - oder zumindest halt Reichsklasse und auch F7.
      Das Foto ist aus meinem Vorstellungsbeitrag hier.

      ifadkw schrieb:


      Aber hier hilft sowieso nur Motor und Getriebe raus und zerlegen.
      Ausserdem helfen hier im Forum aussagefähige Fotos oft auch weiter.


      Prinzipiell ja. Werde das aber so handhaben, daß ich mir zuerst einen kompletten Ersatzmotor auf- und zusammenbaue, und wenn der fertig/komplett ist, gerade tauschen und den ausgebauten dann richten als Ersatz.
      Mach ich auch gerade mit einem OM616 - aber der müßte zumindest in einem Topf neu gebuchst werden. Anderes Thema, andere Baustell... :)

      Inwiefern aussagekräftig? Mehr Nummern etc. habe ich ledier nicht - höchstens dann halt weitere Detailfotos.


      Viele Grüße,
      Oli
      hallo Oli,
      die "handelsübliche" Reparaturanleitung ist auch für den F7 geeignet, denn sie enthält auch viele Fotos und Anleitungen zum F7.
      Motor und Getriebe sind im Prinzip sowieso gleich.

      Mach´ doch mal Fotos vom hinteren Schwinggummi.
      Durch die vordere Aufhängung (Öse am Getriebe) auf keinen Fall eine Gewindestange schieben. Das wirkt im Betrieb dann wie eine grobe Feile und leiert die Bohrung aus. Entweder einen Bolzen mit beidseitigem Gewinde anfertigen oder eine entsprechende Schraube mit langem Schaft.

      Die Zähne sind nicht "abgewinkelt", sondern total abgenutzt. Das ist der Hauptgrund, wenn dann der erste Gang ständig heraus springt. Kollegen helfen sich da mit Einmachgummis an der Schaltstange.
      Da werden wohl auch die anderen auf dem "Tannenbaum" und die Schalträder nicht viel besser aussehen. Ich würde mir das Getriebe auf jeden Fall von innen ansehen. Denn da drin gibt es noch Kupplung, Lagerbuchsen, Wellen, Kugellager, Antriebskette, Dichtungsringe usw.

      Zudem würde ich mich nach einem Getriebe mit Freilauf umsehen. Das Geruckel beim Fahren ohne Freilauf macht keinen Spass. Schon gar nicht mit Schneckenlenkung im Schwarzwald.
      Es gibt auch das sogenannte "Zwittergetriebe". Das wurde nach dem Krieg in Ingolstadt gefertigt und hatte beide Aufhängemöglichkeiten, Lagerböcke vorne und hinten sowie die Öse für den F7.

      Fotos vom ganzen Fahrzeug innen und aussen sowie Detailaufnahmen interessieren immer und zeigen, was original und was "verbaut" ist
      Rudi
      Hallo Rudi @ifadkw ,

      danke für Deine Antwort.

      Mach´ doch mal Fotos vom hinteren Schwinggummi.
      Durch die vordere Aufhängung (Öse am Getriebe) auf keinen Fall eine Gewindestange schieben. Das wirkt im Betrieb dann wie eine grobe Feile und leiert die Bohrung aus. Entweder einen Bolzen mit beidseitigem Gewinde anfertigen oder eine entsprechende Schraube mit langem Schaft.


      Mach ich - komme da heute aber nicht mehr dazu.
      Wenn ich mir das überlege, macht eine Gewindestange - oder ein Gewindebolzen gar keinen Sinn, es wäre dann ja starr verbunden. Vermutlich sind in diesen Gummibuchsen jeweils zwei Gewinde, eines blechseitig, eines gummiseitig. Dann müßte eigentlich von jeder Seite eine kurze Schraube rein, die sich nicht berühren dürfen, damit das Gummi die Vibrationen aufnehmen kann. Muß mir das mal genau an sehen.

      Die Zähne sind nicht "abgewinkelt", sondern total abgenutzt. Das ist der Hauptgrund, wenn dann der erste Gang ständig heraus springt. Kollegen helfen sich da mit Einmachgummis an der Schaltstange.
      Da werden wohl auch die anderen auf dem "Tannenbaum" und die Schalträder nicht viel besser aussehen. Ich würde mir das Getriebe auf jeden Fall von innen ansehen. Denn da drin gibt es noch Kupplung, Lagerbuchsen, Wellen, Kugellager, Antriebskette, Dichtungsringe usw.


      Ja, die sehen sehr abgefressen aus, allerdings nicht einzelne Zähne sondern die Flanke des ganzen Zahnrades. Sinn würde die Fase auch gar nicht machen. Da haben in den Jahrzehnten wohl öfters die Räder geschliffen. Die anderen Zahnrädern auf den Wellen sehen aber recht gut aus. Das gegenstück des abgefressenen Rades habe ich aber nicht gesehen, liegt unter der Schaltgabel. Ist das der 1. Gang?

      Wie schon gesagt, erstmal alles zum Laufen bringen und wiederbeleben. Eine Überarbeitung des ganzen Motors ist definiv vorgesehen, allerdings "irgendwann mal". Werde mir wohl noch einen beschaffen, 700er nach Möglichkeit mit Freilauf (am Auto gibt es keine Mechanik, also Betätigung dafür) und denn dann außerhalb des Autos aufarbeiten. Wenn dieser fertig ist, dann einbauen - und dann diesen Kameraden hier als Ersatzmotor neu machen...

      Fotos vom ganzen Fahrzeug innen und aussen sowie Detailaufnahmen interessieren immer und zeigen, was original und was "verbaut" ist


      Das habe ich bei meiner Vorstellung im AUVC-Nachbarforum getan. Dort hat man mich ja auch auf hier verwiesen. Wollte aber nicht alles 1:1 hierher kopieren - hier ist die Vorstellung, vor allem die Diskussion mit den Bildbeiträgen, tatsächlich etwas magerer ausgefallen.
      Also, HIER sind zahlreiche Fotos im Verlauf der Diskussionsbeiträge vom gesamten Auto, auch zur Problematik Phantasie-Fahrgestellnummer usw.

      Viele Grüße,
      Oli