Neuer mit Frage zu Einbauwinker

      vor etwa 20 Jahren habe ich mein F8 Cabrio auf 12 Volt umgebaut.
      Bei den Winkern bin ich so vorgegangen:

      die vorhandenen 6 Volt Winker werden mit 12 Volt hochgeklappt. Nach 3 Sekunden wird die Spannung auf ca. 3 Volt reduziert, die Winker werden damit draussen gehalten. Dies geschieht mittels einer elektronischen Schaltung. Damit könne die Winker "ewig" ausgeklappt bleiben, ohne dass die Spulen warm werden.
      Ich hatte damals 2 Bausätze (je 1 für links/rechts) für ein verzögertes Relais von Conrad und Hochlastwiderstände verwendet. Diese dann unsichtbar hinter dem rechten Handschuhfach angebracht.

      Heute liesse sich das sicher mit weniger Aufwand machen, da es ganz andere elektronische Möglichkeiten gibt als vor 20 Jahren. Aber da das seither problemlos funktioniert, habe ich noch nie über eine "Modifizierung" nachgedacht.
      Die Schaltung hatte ich damals in den DKW-Nachrichten veröffentlicht.

      Rudi
      in welcher Ausgabe mein Artikel erschienen ist weiss ich nicht mehr.
      Ich suche mal die Datei dazu und schicke sie Dir zu oder stelle sie direkt hier ein.

      Aber wie bereits geschrieben, aus heutiger Sicht ist das "Dampfelektronik" und liesse sich heute mit moderneren Bauteilen realisieren.

      Grüssle aus dem Ländle
      Rudi
      hier nun die Schaltung zu meiner Winker-Steuerung.
      Das Prinzip ist: die 6-Volt-Winker werden mit 12 Volt ausgeklappt und nach ca. 3 Sekunden mit 4 Volt gehalten. Damit erwärmen sich die Spulen kaum.
      Wie bereits geschrieben, habe ich das im Mai 2006 gebaut und seither problemlos in Betrieb.
      Inzwischen bieten sich mit moderner Elektronik natürlich andere Lösungsmöglichkeiten an.
      Rudi
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ifadkw“ ()

      IFA F-8 Cabrio, Bj. 1955 mit viel Blech.......

      na ja, die Mimik ist ja unsichtbar hinter dem rechten Handschuhfach versteckt.

      Ausserdem habe ich die Zündung auf eine einfache Elektronik umgebaut. Somit gibt es keine Kontaktprobleme und der Motor läuft deutlich "weicher". Das kommt daher, weil die Zündzeitpunkte exakt 180 Grad auseinander liegen, was sich mit der originalen Zündung praktisch unmöglich ist.

      Und zu allem Überfluss tickt in meiner Uhr ein Quarzwerk für 7,95 Euro. Denn die angesagten Preise für eine funktionierende (?), meist vergammelte Uhr liegen jenseits von gut und böse.
      Auch das merkt keiner.

      Und dann ist - weil der TÜV es so will - da noch ein Warnblinker und 4 Blinkleuchten verbaut.

      Und zur eigenen Sicherheit alles auf 12 Volt. Wer schon mal nachts durch den Schwarzwald gefahren ist, weiss den Unterschied des Scheinwerferlichts zu schätzen!

      Jetzt könnt ihr mich steinigen.....
      Hallo Rudi,
      als ich damals meinen F12 restaurierte, wurde mir von DKW-Bekannten die Zündung von Herrn Laubersheimer empfohlen laubtec.de .Sie braucht kein Steuerteil und besteht nur aus dem Magnetring und den Sensoren. Im eingebauten Zustand sieht man keinen Unterschied, die mechanische Fliehkraftverstellung bleibt aktiv. Im F12 läuft sie nun seit einigen Jahren sehr zuverlässig, sodass ich sie auch beim Zweizylinder einsetzen wollte (siehe Bild). Im Unterschied zum 3-Zylinder habe ich mir allerdings einen zylindrischen Nocken gebastelt, da sich der Magnetring ansonsten schwer befestigen lässt.
      Zum Thema Regler und Plus- oder Minusreglung gibt es auf den Seiten von Johannes dkw-f5.de eine sehr ausführliche Darstellung. Ich habe das entsprechend nachgebaut und nur für die höhere Leistung der Dynastartanlage im P70 einen größeren Regler und einen anderen Widerstandswert genommen (Regler siehe Bild).
      Mit dem Zweizylinder habe ich noch keine Langzeiterfahrungen, da das Auto noch nicht fertig ist und der Motor bisher nur wenig lief. Bei den Tests hat sich die Ladekontrolle wie erwartet verhalten und ist bei etwas Gas ausgegangen.
      Gruß Jens
      Bilder
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