IFA F8 Getriebeschaden??

      Hier noch ein kleiner Beitrag am Rande,
      eigentlich suchte ich in der Autozeitschrift Mot einen Bericht zum V6 Müller-Andernach Motor,
      dabei bin ich darüber gestolpert:
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      Jetzt hat das Ding gerade mal 50Jahre gehalten und ist schon kaputt, da Lob ich mir doch das Zeug aus China ;(
      Hi Leute.

      Wir müssen doch das vorhandene Getriebe zerlegen. In dem geerbten Fundus war leider kein Differenzialgetriebe dabei.

      So, und jetzt kommen wieder einige Fragen: ?(
      Kann man das Getriebe zerlegen, ohne die Kupplung zu demontieren?
      Da fehlt uns das Spezialwerkzeug.

      Gibt es sonst was zu beachten?
      Irgendwelche Federn, Kugeln oder andere Kleinteile, die verlorengehen können oder durch die Gegend fliegen?

      Und hat evtl. jemand eine Liste mit den Anziehdrehmomenten für die Schrauben?

      Gruß m_driver

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „m_driver“ ()

      Hallo
      Getriebe muss vom Motor ab. Das heißt, Kette muss runter, Kupplung kann dann drauf bleiben,Freilauf auch und dann Antriebe abziehen, alle M10 Schrauben, 5 Stück und an der Seite die M7 Schrauben, auch 5 Stück, dann mit Gummi Hammer und großem Schraubenzieher die Hälften auseinander trücken.
      Kette mit Schloss hab ich.
      Abzieher für Antrieb gibt es bei Ebay, DKW F8.
      Werden selten verliehen.
      Gruß Bastelopa
      Hi Leute.

      Getriebe ist zerlegt, war nicht so wild.
      Leider sieht die Welle gar nicht gut aus (siehe Bild 1-3).
      In Bild 3 sieht man den abgescherten Halbmond.
      Wir wollen die Welle jetzt bei einem metallverarbeitenden Betrieb hier im Ort aufbereiten.
      Gibt es da ein Mindestmaß, wie in Bild 4 skizziert, welches nicht unterschritten werden darf?
      Oder hat jemand eine Bezugsquelle, wo man diese Welle noch bekommen kann?
      Wir haben bisher nichts gefunden.

      Leider hat es auch das Kurbelwellenlager hinter dem Freilauf erwischt, ist einfach auseinander gefallen.
      Da sind wir auch noch auf der Suche.

      Gruß m_driver
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „m_driver“ ()

      Hi ihr Schrauber,

      Respekt ! Ihr habt schon alles richtig demontiert und seid ordentlich weit gekommen.

      Zu Bild 4 , der Abstand ist definiert mit dem Sitz ( etwa +\- 5mm ) des Wellendichtrings. Wie man hier erkennen kann, ist auch dieser etwas eingelaufen. Dieser sollte ebenfalls so überholt werden, das der Wellendichtring ( natürlich neu ) wieder richtig "dichtet". Sonst ist der Fettfleck unter dem Wagen vorprogrammiert.
      Zum Thema Kurbelwellenlager hatte ich erst die Erfahrung gemacht, das diese nach längerer
      Stehzeit nicht mehr so unbedingt einsatzbereit ist.
      siehe Beitrag " Irrtum"
      Vieleichti ist es Sinnvoll, diese im Austausch mit einer Regenerierten zu tauschen.

      Gruß Tom
      das sollte eine Signatur sein


      Hi nr.76.

      Das der Abstand abhängig von dem Simmerring ist leuchtet mir ein.
      Außerdem könnte der Mitnehmer mit dem Lager kollidieren, wenn man den Konus zu stark nacharbeitet.
      Aber um das rauszufinden müssten wir das Differenzial erst wieder komplett zusammenbauen.
      Daher hatte ich gehofft, das mir hier jemand sagen kann, wie stark der Konus nachgearbeitet werden darf.
      Aber ich befürchte, dass wir nicht drum herum kommen, den Konus aufzuschweißen.
      Und dann kann man ja an der noch intakten Welle von der anderen Seite die Maße abnehmen.

      Gruß m_driver