Lenksäule liegt links an Armaturentafel an-schwergängig (EXPORTMODEL)

      Lenksäule liegt links an Armaturentafel an-schwergängig (EXPORTMODEL)

      Wer hat Ahnung Tel. 015754163073 ,Ich rufe auch zurück; hier jetzt alles ausfühlich zu erklären ist nicht machbar.Na gut jetzt Text:Die Karosserie(Holz) wurde vor Jahre neu gemacht. Nun, als ich die Lenksäule auf das Lenkgetriebe schob,merkte ich,dass das nur sehr schwer ging.Da die Bohrung durch das linke Armaturenbrett vorgegeben ist,müsste theoretisch die Karosserie auf dem Rahmen um ca. 15-20mm nach links verschoben werden.Das funktioniert aber nicht.weil sonst garnichts mehr an Blechteilen passt.Nun denke ich über ein Kreuzgelenk oder Hardyscheibe(nicht Original) nach,um die Spannung herauszunehmen.Daß man das Lenkgetriebe auch einstellen kann ist mir bekannt und ich bin an der Grenze angelangt.Das Lenkrad bekomme ich auch im aufgebockten Zustand (Räder frei) schwert gedreht. Es muss ja auch später beim Lenken von alleine in die Geradeausstellung gehen.2 Fotos anbei ,die anderen sind zu groß.
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „ifa“ ()

      Hallo,

      ich verstehe es so: Die Lenksäule und der Lenksäulenanschluss fluchten nicht richtig - die Lenksäule lässt sich also nicht saugend auf den zugehörigen Flansch des LG schieben, sondern geht nur schwer drauf.
      Lt. Vorkriegs-Reparaturhandbuch soll in diesem Fall der Haltebock vom Lenkgetriebe mit einem Spezialwerkzeug gerichtet werden, bis es richtig passt.
      In der Höhe kann es ja ohne Probleme hin- und herbewegt werden nach lösen der Klemmschraube des Haltebocks.

      ifa schrieb:

      2 Fotos anbei ,die anderen sind zu groß.


      auf den beiden Fotos ist nichts aussergewöhnliches zu erkennen. Aussagekräftigere Fotos auf Forengrösse zu verkleinern ist doch kein Problem.

      Die "Bohrung" im Armaturenbrett hat keinerlei Führungsfunktion für die Lenksäule und ist im Durchmesser wesentlich grösser. Eben um dem Rohr einen gewissen Spielraum zu geben. Geführt und positioniert wird die Lenksäule durch den Lagerbock unter den Armaturenbrett und muss dann mit dem Zapfen des Lenkgetriebes fluchten
      Wenn die Lenksäule und das Lenkgetriebe nicht fluchten, ist irgendwas generell verbogen. So wie Du das beschreibst vermute ich, dass der Wagen mal einen Unfall hatte und der gesamte vordere Rahmen verzogen ist. Da genügen ein paar Millimeter.
      Das muss auf jeden Fall fachmännisch gerichtet werden.

      Oder an der "neu gemachten Karosserie" stimmt was nicht.

      Mit Basteleien wie Kreuzgelenk oder Hardyscheibe ist an derart sicherheitsrelevanten Baugruppen nichts zu machen. Damit würde die typkonforme Betriebszulassung sofort erlöschen.

      Rudi
      Danke für die Antworten.Bevor ich die Karosse mal vor etlichen Jahren machen ließ,ging die Lenkung auch leichtgängig.Garantie gibt es somit nicht,da werde ich noch viel zu tun haben.Ich schaue in Garitz mal vorbei,vlt. hat da noch jemand eine Idee.Trotzdem Danke
      funktioniert alles jetzt.Hat noch irgend jemand die Maße für die Kegelstifte unten an dem Lenkrohr mit dem M6 Gewinde oder wo gibt es diese Dinger? Danke nochmal für die Tipps

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ifa“ ()

      Das Lenkrad wird mit einem Kegelkerbstift 8x32 DIN 1471 auf der Lenksäule befestigt. Gibt es bei Framo-Jens zu kaufen. Das Original ist ohne Gewinde und Mutter, Framo-Jens hat mit Gewinde und Mutter zu verkaufen. Muß alles nur richtig herum eingebaut werden, damit das Lenkrad richtig fest sitzt.
      Johannes
      Das DKW-Club-Mitglied 127
      Hallo DKW-Fan , der Durchmesser des Lenkrades im Bereich Kerbstift ist von hause aus schon 35 mm,da erscheint mir das Original recht kurz,zumal der Stift ja auch noch nachgeschlagen werden könnte.Ich dachte,es gäbe der Sicherheit wegen nur geschraubte Ausführungen,so irrt man eben und lernt dazu.Grüße
      Hallo, ifa,
      die metallende Nabe meines 2-Speichenlenkrades ist D36 mm. Darüber kommt noch die Ummantelung mit ich weiß nicht was aus Buna oder Leuna, unseren DDR-Chemiebetrieben. So steckt ein 32 iger Kebstift gut im Metall. Du kannst nach der Montage noch Acryl über beide Bohrungen im Überzug der Nabe schmieren und es farblich dem Lenkrad anpassen. Das ist dann alles sicher und man sieht die Befestigung nicht mehr. Aber dies alles erst machen, wenn das Armaturenbrett gut passt und Du da nicht mehr ran musst.
      Johannes
      Das DKW-Clubmitglied 127
      Hallo,
      ich habe beim P70 einen anderen Weg für die Lenkradbefestigung gewählt. Da ist ja die lackierte Lenksäulenverkleidung drüber. Der Gedanke, den Kerbstift durch die beiden Löcher der lackierten Verkleidung mal wieder ausschlagen bzw. vorher einschlagen zu müssen, hat mir nicht gefallen. Dazu kommt, dass man beim Ausschlagen auch die richtige Richtung treffen muss, da der Stift die Kerben ja nur auf einer Seite hat. Ich habe mir deshalb einen Bolzen gemacht, der sich mit wenig Kraft saugend anstelle der Kerbstifts einsetzen lässt. Um zu verhindern, dass der wieder rauswandern kann, haben ich auf beiden Seiten des Bolzens ein M5 Innengewinde eingebracht, um dann eine Schraube mit U-Scheibe und Schraubensicherung auf beiden Seiten einzusetzen.
      Damit habe ich eine nahezu gewaltfreie Möglichkeit, des Lenkrad zu befestigen und bei Bedarf wieder zu lösen ohne, dass der Lack leidet.
      Gruß Jens