Hinterachse

      Hallo zusammen,

      ich habe mich gerade mit meiner Hinterachse befaßt, weiß jemand, was man sich dabei gedacht hat, daß zu IFA-Zeiten (im Vorkriegshandbuch nicht!) ein derart aufwendiger Wiederzusammenbau der Hinterradnabe / Bremstrommel und deren Montage an der Achse vorgeschrieben wurde, warum soll ich denn im Prinzip bei jedem Montieren der Trommel vorher das äußere Lager aus der Nabe entfernen und dabei unweigerlich kaputt machen, nur um es hinterher wieder einzupressen mit einem sehr speziellen Spezialwerkzeug??? Da die Lager samt Distanzhülse bei der Montage ohnehin über die M20x1,5-Kronenmutter vergepannt werden, kann man doch bei erforderlichem Lagertausch dieselben auch mit ganz normalen Montagehülsen auf der Presse in die Nabe eindrücken und dann mit einer wesentlich einfacheren Vorrichtung die komplett vormontierte Nabe mit Bremstrommel wieder aufziehen. Vielen Dank schon mal,

      der Karl.
      Hallo, es gab ja ein spezielles Gerät zum aufziehen der hinteren Bremstrommel. Die wenigsten werden über dieses Gerät verfügen. Wie zieht Ihr die Trommeln auf. Aufschlagen wäre ja kontraproduktiv.?
      Grüsse Gerald

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „f8ter“ ()

      Hallo f8ter,

      ich habe mir schon vor längerer Zeit eine entsprechende Aufziehvorrichtung gebaut, die macht das ganz prima alles im Ganzen und völlig schonend. Aufwand hin oder her, aber Aufschlagen wie früher oft üblich war mir zu grob. Ich schraube eine "Verlängerung" des Achsstummels auf das M20x1,5, an der wiederum ein Gewinde (ich dächte, ich hätte M16 genommen) in Verlängerung angebracht ist. Die Achsstummelverlängerung ist so im Durchmesser, daß sich die komplett bestückte Bremstrommel ganz leicht aufschieben läßt. Anschließend wird auf das M16 eine Druckhülse bis zum Innenring des äußeren Radlagers gefädelt und mit einer Mutter die ganze Bremstrommel auf die Achse gedrückt. Dann alles wieder abschrauben und die Kronenmutter anziehen und sichern und fertig. Ich frage nur manchmal lieber nach, ehe ich mir eine Vorrichtung baue, ob es spezielle Tips der alteingesessenen F8-Leute gibt, nicht daß ich mir unnötigen Aufwand mache. Das ist mir schon passiert bei der Schwimmbüchse im Getriebe, die war außen einfach fest in verharztem Fett angeklebt, ich habe nicht gewußt, daß sie eigentlich beidseitig lose ist, war von einer Preßpassung außen ausgegangen und habe mir einen passenden Innenauszieher angefertigt. Damit ging das Büchsel auch prima raus, warm machen hätte aber vermutlich auch gelangt... . Es grüßt

      der Karl.